Die eigene Webseite erstellen

Die eigene Webseite erstellen – Was ist zu beachten

Welches Thema würde sich wohl für einen der ersten Beiträge für diese Seite eignen, wenn nicht dieses. Die entscheidenden Fragen, die man sich stellen sollte, bevor man sich daran macht, über eigene Webseiten nachzudenken sind meines Erachtens folgende:

  1. Wofür möchte ich eine Webseite erstellen?
  2. Darf die Seite Geld kosten, bzw. möchte ich mit der Seite Geld verdienen?
  3. Mit welchem Programm möchte ich die Seite erstellen und verwalten?

Zu 1. Wofür erstelle ich eine Webseite:

Möchte ich eine rein private Seite erstellen, die ich nur Bekannten, Verwandten und Freunden zeigen möchte, so kann ich dies durchaus mit einem kostenlosen Anbieter tun. Kostenlos?! – Ja, völlig kostenlos und durchaus brauchbar.

Naja, mit kleinen Einschränkungen. Man bekommt eine vollwertige Webseite, die je nach Anbieter mehr oder weniger aufdringliche Werbebanner des Anbieters enthält. Außerdem hängt meistens der Anbieter seine Endung an in Adresse der Webseite (abc.jimdo.com, abc.wordpress.org …). Der Speicherplatz und die Funktionen sind in der Regel auch etwas begrenzt, aber normalerweise durchaus ausreichend und sehr nutzerfreundlich.

Im Großen und Ganzen kann man aber auch ohne Programmierkenntnisse dennoch eine recht ansehnliche Seite erstellen.
Ich hatte so z.B. eine völlig kostenlose Seite über unsere zu vermittelnden Pflegekatzen erstellt, um zu testen, ob es denn überhaupt technisch für mich möglich und sinnvoll ist, so ein Projekt zu realisieren, ohne auch nur die kleinsten Vorkenntnisse in einer Programmiersprache zu haben.
Ich habe dann Jimdo gefunden und nach und nach die Seite:
Pflegekatzen-Erkelenz.jimdo.com erstellt (ist noch immer online, wird aber nicht mehr aktualisiert). Wie man sieht, hängt hinter dem von mir gewählten Namen der Seite „Pflegekatzen-Erkelenz“ noch der Name des Anbieters (Jimdo.com) dran. Dieses Manko hat mich aber nicht wirklich gestört. Inzwischen habe ich aus unterschiedlichen Gründen eine komplett neue Webseite unter Pflegekatzen-Erkelenz.de erstellt. Und nun ist das Erstellen und Betreiben meiner Seiten eine Art Hobby für mich geworden, mit dem ich ganz nebenbei auch noch ein ganz klein wenig Geld online verdiene. Deshalb habe ich auch noch 2 weitere Seiten erstellt.

Auf www.alltagstester24.de berichte ich primär über virtuelle Dinge und lege meinen Schwerpunkt darauf, im Internet irgendwie Geld zu verdienen zu können. Dass es funktioniert, habe selber erfolgreich getestet, und berichte auf der Seite darauf.  Naja, und die andere Seite hast du gefunden. Das ist diese.

Möchte ich eine geschäftliche Webseite erstellen, die ich meinen Kunden oder Auftraggebern präsentieren möchte, so würde ich nicht empfehlen, auf einen kostenlosen Anbieter zu setzen. Es macht in meinen Augen einen unprofessionellen Eindruck und lässt sich auch nicht so gut anpreisen. Stell dir doch mal vor, Sie werden nach der Adresse Ihrer geschäftlichen Webseite gefragt.
Was klingt für dich besser?: MeineFirma.de oder MeineFirma.Jimdo.com

2. Darf die Seite Geld kosten, oder will ich damit Geld verdienen:

Wenn ich die Frage in den Raum stelle: Darf die Seite Geld kosten? Dann rede ich über Unsummen! – Nein, nicht wirklich.
Eine einzelne vollwertige Webseite können Sie aktuell bereits für 16 Cent pro Monat bekommen. Nach oben sind natürlich kaum Grenzen gesetzt. Es gibt inzwischen unzählige Anbieter von Webseiten. Eine sehr schöne Übersichtsplattform mit diversen Filtermöglichkeiten bietet die Webhostinglist. Einige wenige Beispiele: Adeska.de (ab 0,79 € je Monat), Alphahosting.com (ab 0,99€ je Monat), One.com (ab 1,78€ je Monat), Jimdo.com (kostenlos oder ab 5,00 € je Monat) oder WordPress.com ( kostenlos oder ab 6,67 € pro Monat – Läuft nur mit WordPress). Ich habe meine Webseiten auf webgo gehostet (angemeldet) und bin damit super zufrieden. Bei webgo bekommt man aktuell (bis31.12.2015) eine 5 € Gutschrift, wenn man bei der Bestellung über diesen Link den Gutscheincode Webboni16 eingibt. Das gute am webgo ist, dass die ersten 3 Monate völlig kostenlos sind.

Alle Anbieter buhlen um Kunden und preisen ihre Dienste an.

Bei One.com  gibt es aktuell sogar das erste Jahr komplett gratis! Bei Alphahosting.com kann man völlig kostenlos und unverbindlich einen Monat lang alles in einem Testaccount ausprobieren!

Bei Kunden und Interessenten sieht es immer unprofessionell aus, wenn Sie eine Subdomain (MeineFirma.jimdo.com oder MeineFirma.wordpress.org) angeben müssen.

Sollten Sie sogar vorhaben, mit ihrer Webseite Geld zu verdienen, kann ich nur davon abraten, einen kostenlosen Anbieter zu nehmen.
Wenn Sie Werbung schalten wollen, gibt es zwar Werbepartner die eine sogenannte Subdomain akzeptieren, aber spätestens, wenn Sie mit Google oder sogenannten Affiliate-Netzwerken (wie z:B.Adcell.de) in Verbindung kommen, liegen Ihnen da Steine im Weg. ADCELL

3. Welche Software setze ich ein:

Jede Webseite muss erstellt werden, genau wie ein Textdokument, eine Tabelle oder Präsentation. Es gibt inzwischen sehr viele unterschiedliche auch kostenlose Programme für diese Aufgabe, die sogenannten Webeditoren, oder CMS (ContenManagementSysteme), die auch gerne als Baukasten bezeichnet werden. Die meisten der Domainanbieter, auch die der kostenlosen Angebote, haben inzwischen die populärsten Programme wie Joomla!, Drupal, Contao, xtCommerce 3, WordPress, Typo3 u.s.w. bereits als sogenannte „1-Klick Installationen“ im Angebot. Einige, wie z.B. Jimdo setzen nur auf ihr eigenes CMS (Baukasten). Somit entfällt ein lästiges, für Laien manchmal kompliziertes Einrichten. Aber auch wenn du keine „1-Klick Installation“ vorfindest, ist das kein Beinbruch. Meistens gibt es sehr detaillierte Anleitungen für die Installationen. Diese führen Sie dann Schritt für Schritt aus und brauchen in der Regel auch keine Kenntnisse der Programmiersprachen.

Wichtig zu wissen ist, dass Sie bei einer erstellten Seite nicht einfach das CMS (z.B. von WordPress auf Joomla) wechseln können. Dazu sind diese viel zu verschieden. Ein Providerwechsel mit dem gleichen CMS ist wiederum kein Problem.
Diese Webseite habe ich übrigens in WordPress erstellt. Verwendete Plugins und Erweiterungen werde ich auf der Startseite auflisten.

Im Vergleich zu Jimdo fand ich die Erstellung der Seiten, Menüs und Abläufe doch etwas schwieriger, umständlicher und gewöhnungsbedürftig. Inzwischen habe ich mich auch mit Hilfe einiger Videotutorials auf youtube sehr gut eingearbeitet und finde es nicht mehr schwierig. Im Gegenteil, es mach mir richtig Spaß 😎

Das Internet (z.B. youtube) ist voll mit Erklärungen und Tutorials (Anleitungen) von jedem einzelnen CMS. Meine beiden Favoriten bei den CMS sind

WordPress (geeignet für flexible Inhalte und häufige Beiträge).  und
Joomla (besser geeignet für statische Seiten, die sich nicht ständig ändern)

Bevor du dich für einen Anbieter und ein Angebot entscheidest, solltest du prüfen, ob mit dem Angebot auch alle Voraussetzungen erfüllt werden, die du für dein Vorhaben benötigst.

  • Wieviel Speicherplatz benötigen Sie? (viele und hochauflösende Bilder sind sehr speicherintensiv, der Rest eher weniger)
  • Welche Domainendung möchtest du (.de, .com, .info, …..) Bei den meisten Anbietern gibt es Inklusivangebote, die dann meist mindestens eine oder mehrere .de Domains beinhalten (also Seiten, die mit .de enden, so wie meine)
  • Welche Software (Webeditor) willst du einsetzen und welche Voraussetzungen benötigt diese? (Datenbanken, php…)

Wie genau du dann dein Seite erstellst, ist abhängig von deinen Vorstellungen und den technischen Möglichkeiten deines gewählten Anbieters und des Webeditors. Die meisten Angebote erfüllen aber die gängigen Anforderungen der beliebtesten CMS.
Die Bindung an einen Anbieter ist in der Regel eine langfristigere Geschäftsbeziehung. Überstürze nichts mit deiner Entscheidung und wäge Vor- und Nachteile ab.
Setze Prioritäten. Es bringt nichts, wenn du das absolute Schnäppchen buchst, deine Domain (die Adresse der Webseite) registrierst und dann feststellen musst, dass deinem  Schnäppchenpaket eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung deiner Pläne fehlt.
Das Internet ist voll mit größtenteils sehr guten Anleitungen und Supportportalen der einzelnen Webprogramme. Scheue dich nicht, sondern probiere es z.B. mit einem kostenlosen Anbieter oder Testaccount aus!

 

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